WM-Tag Nr. 25
Norwegens Nyland, Marokkos Bounou und Paraguays Gill in der Analyse
Die ersten Achtelfinalspiele sind gespielt und erneut standen die Torhüter im Fokus. Und diesmal wird es ausschließlich positive Worte geben - versprochen!
Beginnen wir mit Ørjan Nyland und seiner Elfmeterparade gegen Bruno Guimarães. Nyland verfolgt eine klare Strategie: Da der Schütze einen verzögerten Anlauf nutzt, will er nicht den ersten Schritt machen. Stattdessen wartet er möglichst lange und reagiert auf den Schuss. Bei Bounou oder Ryan haben wir gesehen, wie sich beide frühzeitig für eine Ecke entschieden haben.
Nylands Ansatz ist nicht per se besser. Gegen Schützen wie Guimarães, die einen torwartbezogen schießen, kann es aber hilfreich sein. Gut zu sehen, wie der Norweger aus einem breiten Stand einen guten Negativabdruck hinbekommt. Das ist genau die Range, die Torhüter mit dieser Reaktionstechnik abdecken können. Denn ohnehin sind alle anderen Schüsse, die in weiter ins Eck gehen, selbst mit Spekulieren kaum zu halten.
Schauen wir auf die erste große Nyland-Aktion aus dem Spiel heraus. Zunächst eine gute Positionsanpassung, für meinen Geschmack ist sein Körpergewicht etwas zu weit auf dem hinten Teil des Fußes.







